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AUSFLÜGE

Jahresausflug 2011 der Herzgruppe Polch, gegr.1987

Das Ziel des diesjährigen Jahresausfluges der Herzgruppe Polch war Trier, neben Augsburg, die älteste deutsche Stadt. Im 2. Jahrzehnt v. Chr. wurde sie von den Römern gegründet und ist heute noch das herrlichste und lebendigste Museum mit einer Vielzahl an römischen Reliquien. Durch das römische Tor, die Porta Nigra, (schwarzes Tor) passierten die Mit-glieder der Herzgruppe Polch das bekannteste römische Bauwerk auf deutschem Boden, aber natürlich nur bildlich, in Wirklichkeit konnte das 16 Hundert Jahre alte Tor nur umfahren werden. Der schwarz verwitterte Sandstein mit dem dieses Stadttor des römischen Welt-reiches erbaut wurde, hat dem Tor den Namen gegeben. Danach führte unsere Führerin die Gruppe auf einen Aussichtspunkt oberhalb der Stadt. Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf unseren diesjährigen Ausflugsort. Sie erläuterte uns hier das Amphitheater, in dem im 2. Jahrh. Kampfspiele durchgeführt wurden. Auch die Kaiserthermen, eine riesigen Bäderanlage 250m x 150m, eine Besonderheit der römischen Baukunst wurde der Gruppe erklärt. Die Kellergänge dienten zum Heizen und Entwässern der Anlage. Zurück ging’s mit dem Bus zur Konstantin Basilika, der größte Bau der Antike, 73m lang, 28,50m breit und 33m hoch. Die Basilika war der Thronsaal Konstantins, heute ist sie eine evangelische Kirche. In der Nähe lag das kurfürstliche Schloss mit dem Rokokopalais und dem berühmten Treppenhaus. Es diente als Residenz der Erzbischöfe. Unsere Gruppe benutzte die Zeit zur freien Verfügung mit einem Gang durch die Innenstadt zum Hauptmarkt mit dem Marktkreuz und dem Marktbrunnen. Hier tagte einst das Marktgericht. An der „Steibe“ dem Festhaus der Trierer Ratsherrn machte die Gruppe Pause an den Stühlen und Tische vor dem Cafe dieses Gebäudes mit Blick auf die Turmspitze des Doms, dessen Bau 1035 begann und sich über zweihundert Jahre dahinzog. Dadurch findet man in dieser Kirche viele Baustile, die sich besonders zu Lehrzwecken eignen. Es gibt keine Trierbesichtigung ohne besondere Erwähnung der Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins, die, so wird berichtet die Tunika (hl. Rock) nach Trier brachte und die im nächsten Jahr wieder besichtigt werden kann. Es sei zum Schluss erwähnt, dass die Verantwortlichen der Herzgruppe Dr. Sattel, leitender Arzt, M.L. Rudszeck, Übungsleiterin der ersten Stunde und Rita Erben, Abteilungsleiterin bei der Wahl der Jahresausflüge kleine Wanderungen stets einplanen, die Geselligkeit und Kameradschaft pflegen und nicht zuletzt die Kultur der Städte und Bauwerke als wichtige Bestandteile der Ausflüge einbeziehen. Auch 2011 waren diese Aspekte wieder wichtige Teile dieses Ausfluges. Das gemeinsame Abendessen im Gasthaus in Mehren, verbunden mit einem gemütlichen Beisammensein, rundete den schönen und interessanten Tag der Herzgruppe Polch ab. Norbert Eisenbürger

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Ausflug 2010: Herzsportgruppe Polch im Regierungsbunker

Am 25.09.2010 machte die Herzsportgruppe unter Leitung des Herrn Dr. Sattel und der Übungsleiterin Marie - Luise Rudszeck ihren diesjährigen Ausflug. Ziel war der Regierungsbunker im Ahrtal. Um 9:30 Uhr starteten wir in Polch, in zügiger Fahrt ging es Richtung Ochtendung, Andernach zur B9 ins Ahrtal, wo wir gegen 10:20 Uhr ankamen.
Vom Busparkplatz war es noch ein ca. 20 minütiger Fußmarsch zum Regierungsbunker, der von allen Herzsportlern bravourös gemeistert wurde. Nach einem kurzen Aufenthalt, wurden wir von einer fachkundigen Führerin übernommen, die uns den Bunker in allen Einzelheiten erklärte. Zu sehen waren Regierungszimmer, Einsatzleiterzimmer, Schlafzimmer vom Bundespräsident und Bundeskanzler, Duschen, Ärztezimmer und der Werkstattbereich.
Außerdem wurden wir über Bauzeit, Baukosten und Funktion unterrichtet. Die Führung dauerte etwa 1 Std. und 15 min. Dann ging es in einem halbstündigen Fußmarsch durch die Weinberge des Rotweinwanderweges zu Försters Weinterrassen. Hier wurde Kaffee und Kuchen gereicht, um 15:30 Uhr ging es weiter über den Rotweinwanderweg Richtung Dernau unserem Zielort, zum gemeinsamen Abendessen in der Winzergenossenschaft. Nach dem Essen, dem Wein, bestand auch die Möglichkeit das Tanzbein zu schwingen. Um 20:00 Uhr traten wir nach einem schönen Ausflugstag unsere Heimreise an, es war ein sehr gut organisierter Ausflug, der allen Herzsportlern mit Partner gut gefallen hat.

Ausflug 2004

Der letzte Ausflug 2004 der Polcher Herzgruppe führte in die Pfalz. Die Rhein-Zeitung hat am 24.9.2004 darüber berichtet:

„Als Bayernkönig Ludwig I. auf seinem Sommersitz Schloss Ludwigshöhe Urlaub machte, soll er beim Anblick der Reben aus dem geöffneten Fenster entzückt ausgerufen haben: „Was für ein herrlicher Garten". Mit diesem Ausruf des Bayernkönigs stimmte Dr. Sattel die Herzgruppe Polch bei strahlendem Sonnenschein auf die Fahrt in die schöne Pfalz ein. In Hüttenbrunnen, eine Hütte des Pfälzerwaldvereins Edenkoben, erhielten die Gruppenmit­glieder und ihre Angehörige einen Einblick in die Pfälzer Küche, natürlich mit dem be- rühmten Saumagen und Sauerkraut. Danach wanderten die Teilnehmer entlang eines Bach­laufes durch den schattigen Wald bis zum Hilscheiderweiher. Vorbei an der Sportschule des Südwesdeutschen Fußball-Verbandes Rietburg, ging es zur Talstation der Rietburgbahn. Die Sesselbahn brachte die Gruppe hoch auf die Rietburg, wo sie die Aussicht auf Eden­koben, eine der größten Weinbaugemeinden Deutschlands genossen. Nicht umsonst wird sie die Aussichtsterrasse der Deutschen Weinstraße genannt. Danach gab es auf der Terrasse Kaffee und Kuchen. Vorbei an der „Villa Ludwigshöhe" (früher Schloss Ludwigshöhe), dem Sommersitz der bayerischen Könige, wurde weiter in Richtung Rhodt gewandert. Rhodt, ein malerischer Weinort in der Pfalz, verführt zum ausgiebigen Flanieren durch die Theresienstraße. Mit dem Bus ging es nun zur letzten Etappe der Reise, zum „Gutsausschank Burrweiler Mühle". Da der Pfälzer Wein schwer ist, verlangt er eine kräftige Unterlage und alle langten kräftig zu.

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